PFLEGEN
Das aktuelle Heft.

Schwerpunktthema 4/2017:

DEMENZ -
LEBENS- UND VERSORGUNGSPERSPEKTIVEN

In den letzten Jahren ist wohl zu kaum einem Thema so viel überlegt, geforscht und veröffentlicht worden, wie zur Demenz. Das Thema ist gesellschaftlich angekommen, längst kein Tabu mehr. Im Fernsehen in Talkshows, im Radio, am Essentisch Zuhause oder am Stammtisch – überall ist Demenz Gegenstand vieler Gespräche. Jeder kennt Jemanden, der irgendwie betroffen ist. Jeder weiß mittlerweile: Es kann auch mich treffen.
Aber hat sich durch diese Präsenz in der Öffentlichkeit viel verändert? Hat sich die Situation der Menschen mit Demenz verändert? Ist die Angst vor dem einstigen Tabuthema weniger geworden? Gibt es genug fachlich gute Angebote für Demente und ihre Angehörigen? Hat man nicht mehr oder weniger großes Glück, wenn man eine Einrichtung oder eine Betreuung findet, die sich dem dementen Menschen mit genügend Zeit und Energie widmet? Was gibt es für neue Ideen in der Begleitung von Menschen mit Demenz?

Diesen und anderen Fragen und Inhalten soll in unserer diesmaligen Ausgabe von PFLEGEN nachgegangen werden. Schon bei der Recherche viel schwer, eine Auswahl von Beiträgen zu wählen, viel zu viel gäbe es noch zu berichten. So fällt unsere Auswahl auf folgende Autoren und Schwerpunktinhalte:

»» Prof. Dr. Margret Flieder nimmt sich der Frühbetroffenen Menschen mit Demenz an und berichtet, dass es viel zu wenige Angebote gerade für diese Gruppe gibt.

»» Prof. Dr. Stefan Heuser denkt aus theologischer Sicht über die Begleitung von Menschen mit Demenz als Gottes Ebenbild nach.

»» Anna Lena Knörr berichtet über die offene Altenhilfe mit Stadtteilbezug, die es dementen Menschen möglich macht, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.

»» Tanja Dubas stellt das Konzept vom StattHaus Offenbach vor, das als Wohn-und Begegnungshaus für Menschen mit Demenz und deren Angehörige konzipiert ist.

»» Ehrenamtliche Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz sind das Thema von Charlotte Flemming.

»» Christine Naumann, Prof. Dr. Ulrike Höhmann und Otto Inhester beschäftigen sich mit wohnumfeldverbessernden Maßnahmen für Menschen mit Demenz in der eigenen Häuslichkeit.

»» Wie geht man mit dementen Menschen im Krankenhaus um, ist die Frage, der sich Martina Müller stellt.

»» Stephanie Wohlschlegel-Abu Tair und Dr. Joachim Heil beschreiben, dass sich die Arbeit der „Servicestelle Demenz“ der Universitätsmedizin Mainz positiv auf die Lebensqualität demenzerkrankter Patienten im Krankenhaus auswirkt.

»» Dem Thema Schönheitshandeln von Menschen mit Demenz im Pflegeheim widmen sich Christina Gebhardt, Dr. Daniela Schmitz und Prof. Dr. Ulrike Höhmann.

»» Prof. Dr. Ulrike Höhmann und Manuela Lautenschläger stellen den Masterstudiengang „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen (M.A.)“ der Universität Witten/Herdecke vor.

»» Im Mittendrin plädiert Heike Bährens für eine spirituelle Begleitung dementer Menschen und weist darauf hin, dass der Friede Gottes höher ist als alle Vernunft und so die Ratio des Menschen übersteigt.

Darüber hinaus finden Sie natürlich wie immer Buchtipps oder wichtige Informationen, die das Thema abrunden.

Beim Lesen wünscht Ihnen viel Spaß, Ihre
Katharina Jost


 

 

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