Verbandsneuigkeiten

04/2017

Das haben wir schon immer so gemacht – Alte Zöpfe versus frischem Wind Generationenverbindendes Arbeiten im Pflegeteam

(KJ) Wer hat ihn noch nicht gehört, diesen nerventötenden Satz, der das Besserwissen und das Recht des Älteren impliziert? Von dieser Frage und dem Thema angelockt, nahmen etliche Verbandsmitglieder und gleich eine ganze Klasse der Akademie für Pflege- und Sozialberufe in Wiesbaden am Workshop mit Aurora Matticoli teil, bei dem überlegt werden konnte, welche Chancen statt Konflikte das Zusammenarbeiten aller Generationen miteinander in einem Pflegeteam bieten kann.

Lesen Sie mehr über die Jahresfachtagung: --> Jahresfachtagung2017.PDF

Aurora Matticoli

 

04/2017

Mitgliederversammlung des EFAKS


(KJ) Die diesjährige Mitgliederversammlung (MV) stand ganz im Zeichen der Wahlen eines neues Vorstandes. Vier Vorstandsmitglieder hatten bereits im Vorfeld der Wahlen mitgeteilt, nicht mehr kandidieren zu können. Dies waren vor allem Gundula Lubig, die stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, die schon seit einigen Jahren nicht mehr im Berufsleben steht, sowie Elke Weyand, Michael Weber und Diana Beelitz, die aus beruflichen Gründen nicht mehr antreten wollen.
Insgesamt standen den Wählenden 5 KandidatInnen aus dem Bereich der persönlichen Mitglieder (Liste 1) und 2 KandidatInnen aus dem Bereich der korporativen Mitglieder (Liste 2) zur Wahl. Alle KandidatInnen stellten sich in der MV vor oder wurden seitens der Anwesenden in den Vorstand gewählt.
Der neue Vorstand besteht nun aus: Ulrike Döring, die in der anschließenden konstituierenden Vorstandssitzung auch wieder zur Vorsitzenden des EFAKS gewählt wurde, Michaela Hach, nunmehr stellvertretene Vorsitzende, Sigrid Fornacon, Astrid Eisenberg und Ingo Planitz als VertreterInnen der persönlichen Mitglieder.
Als VertreterInnen der korporativen Mitglieder wurden gewählt: Martina Werner-Ritzel (Akademie für Pflege- und Sozialberufe der Mission Leben, Darmstadt) sowie Ursula Uhlig (VEDD).
Nach dem Bericht der Vorsitzenden über die Arbeit des Verbandes, z. B. über die Zeitschrift PFLEGEN und die Tagungen des Verbandes sowie die Mitarbeit in anderen Gremien, wie der ADS, dem DPR oder dem DBR, stand vor allem auch die Ehrung der langjährigen Mitglieder auf dem Programm. Bei der MV anwesend konnten Sabine Schmid für 20 Jahre und Mina von Brack für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verband geehrt werden.
Allen Jubilarinnen dieses Jahres, unter ihnen 6 weitere mit 50-jähriger Mitgliedschaft, wird in diesem Heft, wie auch über einen persönlichen Gruß gedankt.
Abschließend dankte die Vorsitzende besonders den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihren großen Einsatz für den Verband. Allen voran, Gundula Lubig, die über 31 Jahre Mitglied im Vorstand war, davon 14 Jahre als stellvertretende Vorsitzende. Auch Michael Weber und Elke Weyand arbeiteten viele Jahre im Vorstand mit.
Zu Ende ging auch leider die Mitgliedschaft des Verbandes der Familienpflegerinnen in Baden-Württemberg, deren Vorsitzende, Diana Beelitz, als Vertreterin der korporativen Mitglieder 15 Jahre Mitglied im EFAKS-Vorstand war. Sie bleibt dem Verband aber glücklicherweise als persönliches Mitglied erhalten.

Der neu gewählte Vorstand, so war man sich zum Schluss der Veranstaltung jedoch sicher, wird die Geschäfte und Geschicke des Verbandes ebenso gut fortführen, wie der bisherige.

Gundula Lubig (li.) wurde verabschiedet und von Ulrike Döring (re.)
für ihre langjährige Arbeit im Vorstand geehrt

 

04/2017

Vorstand – Letzte Sitzung mit alter Mannschaft

(KJ) Am 20.04.2017 traf sich der bew ährte Vorstand unter der Führung von Ulrike Döring und ihrer Stellvertreterin Gundula Lubig ein letztes Mal, um die Geschicke des Verbandes zu lenken.
Vorbereitend für die kommende Mitgliederversammlung am nächsten Tag mussten viele Dinge besprochen und insbesondere die Wahl des neuen Vorstandes geplant werden.
Die letzten Vorstandswahlen fanden im Jahr 2012 statt. Gundula Lubig, die schon seit einigen Jahren im Ruhestand ist, hatte schon damals angekündigt, kein weiteres Mal kandidieren zu wollen. Auch Elke Weyand und Michael Weber zeigten an, aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren zu können. Die Mitglieder wurden daher zur Nennung ihrer Wunschkandidaten aufgefordert und es konnte eine Wahlliste, sowohl für die persönlichen, als auch die korporativen Mitglieder erstellt werden.
Vorbereitend für die Mitgliederversammlung wurde desweiteren eine neue Beitragsstaffelung der Mitgliedsbeiträge abgesprochen. Erforderlich wird die moderate Erhöhung der Beiträge vor allem durch tariflich gestiegene Lohnkosten und die Notwendigkeit, im Netz präsenter mit aktuellen Informationen zu sein sowie über die Jahre stark angestiegene Portogebühren.


Der „alte“ Vorstand (von links nach rechts): Elke Weyand, Michael Weber, Ursula Uhlig, Ulrike Döring (Vorsitzende), Diana Beelitz und Gundula Lubig (stellver. Vorsitzende); nicht auf dem Bild sind Sigrid Fornacon, Martina Werner-Ritzel und Erika Stempfle

 

02/2017

Sitzung des Beirates der Zeitung PFLEGEN

(KJ) Schon in seiner Sitzung im November letzten Jahres legte der Beirat die Themen für 2017 fest. Nun mussten die Themen auch mit möglichen Inhalten gefüllt werden. Und so wurden in der Sitzung am 13. Februar 2017 Ideen geboren, verworfen, mögliche Inhalte besprochen und Autoren in Erwägung gezogen. Jede der Teilnehmerinnen ging mit den verschiedensten Aufträgen aus der Sitzung und nun beginnt die inhaltliche Arbeit an der Konzeption und Fertigstellung der Hefte.
Immer aber ist ein Plätzchen für Ihre Beiträge, liebe Leserinnen und Leser, reserviert und sollten Sie Lust verspüren, zu den unten stehenden Themen etwas verfassen zu wollen, freuen wir uns sehr!

Schwerpunktthemen

  • Heft 3/2017: Lebensqualität in der Langzeitpflege: Leben, Pflegen, Wohlfühlen         
    Abgabe der Texte bis Ende Juli 2017, erscheint Anfang September
  • Heft 4/2017: Demenz   
    Abgabe der Texte bis Ende Oktober 2017, erscheint Ende Dezember

 

11/2016

PFLEGEN gut geplant
(KJ) Am 21.11.2016 trafen sich die Mitglieder des Beirates der Zeitung PFLEGEN zu ihrer alljährlichen Sitzung unter der Leitung von Katharina Jost. Hier wurden die neuen, spannenden Themen für das Jahr 2017 geplant, die die LeserInnen der Zeitschrift hoffentlich wieder begeistern können. Für jedes Schwerpunktheft, das sich jeweils einem speziellen Thema widmet, werden Beiträge gesucht, die das Thema aus möglichst unterschiedlichen Blickwinkeln aufgreifen und so von vielen Seiten beleuchten. Gerade diese thematische Vertiefung ist in der pflegerischen Zeitschriftenlandschaft eher die Ausnahme und so finden die Hefte gerade auch unter Fachleuten starke Anerkennung. Darüber hinaus sind sie für viele LeserInnen über längere Zeit hinaus wichtige Quellen zu den Schwerpunkten. Mit diesem Wissen im Hintergrund wurden für das kommende Jahr wieder drei Themen festgelegt.

Die vorläufigen Arbeitstitel lauten:

  • Wiedereinstieg und Umstieg in die Pflege
  • Lebensqualität in der Langzeitpflege
  • Demenz

Nun werden Fachleute und AutorInnen gesucht, die die Themen mit Leben füllen können.

Wenn auch Sie, liebe LeserInnen, einen Beitrag beisteuern können, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Gerne helfen wir bei Planung und Durchführung. Je vielfältiger die Beiträge, desto wertvoller die Schwerpunkthefte unserer Zeitschrift PFLEGEN.

Also: Gestalten Sie mit! Schreiben Sie!


(Von links nach rechts: Prof. Dr. Margret Flieder, Ulrike Döring,
Elke Weyand, Helgard Kündiger. Katharina Jost knipste das Foto ...)

 

06/2015

NEUES AUS DEM EFAKS
"Was beseelt Dich?"
Entspannen, Entschleunigen, zur Ruhe kommen, Kraft finden

"Was beseelt Dich?" - Das war die zentrale Frage bei den diesjährigen Oasentagen des Verbandes, die vom 18.-19. Juni 2015 zum zweiten Mal in Arnoldshain im Taunus stattfanden. Begleitet wurden die Teilnehmerinnen der Gruppe, die sich nunmehr seit 2013 mit dem Thema Burnoutprävention beschäftigt, von Aurora Matticoli, einer erfahrenden Expertin auf dem Gebiet der Stressprävention.

Lesen Sie mehr über die Oasentage: --> Oasentage.PDF

 

 

04/2015

NEUES AUS DEM EFAKS
SITZUNG DES VORSTANDES
(KJ) Am 30.04.2015 traf sich der Vorstand in Darmstadt unter der bewährten Leitung von Ulrike Döring, um über die Arbeit des EFAKS zu sprechen und weitere Schritte für die Zukunft  zu planen. So erfuhren die angereisten Vorstandsmitglieder ausführlich von der Arbeit der Geschäftsstelle Wiesbaden wie auch von den Aktivitäten im Rahmen unserer Mitgliederzeitschrift PFLEGEN.
Ausführlich diskutiert wurden die aktuellen pflegeberufs- und gesundheitspolitischen Entwicklungen mit sich daraus ergebenden Handlungsnotwendigkeiten. Geplant wurden u.a. die Wiederholung der Tagung zum Aggressionsmanagement und die Teilnahme an Messen und Kongressen sowie die Zusammenarbeit mit Bildungsträgern in den Regionen.


Von li. nach re.:
S. Fornacon, E. Weyand, M. Werner-Ritzel, U. Döring, G. Lubig, M. Weber

 

 

04/2015

NEUES AUS DEM EFAKS
UMGANG MIT GEWALT IN DER PFLEGE
- Aggression und Aggressionsmanagement

(KJ) Unter diesem Motto fand am 29.04.2015 eine Fachtagung des EFAKS mit Dr. Johannes Nau im Ludwig-Eibach-Haus in Wiesbaden statt. Mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen hatten sich auf dem Weg gemacht, um neue Erkenntnisse zu diesem Thema für den pflegerischen Alltag zu sammeln und waren begeistert über die vielen praktisch anwendbaren Hinweise und Hilfestellungen. Lesen Sie hier weiter!

 

09/2014

NEUES AUS DEM EFAKS
Oasentage

(KJ) Es war ein heiteres Wiedersehen derer, die sich im Rahmen des Selbstpflegeseminars „Jetzt bin ich mal dran“ kennen gelernt hatten. Viermal hatten sich die Teilnehmenden im Jahr 2013 zu verschiedenen Aspekten rund um das Thema Selbstpflege getroffen, gemeinsam diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und gelernt.

Lesen Sie mehr über die Oasentage: --> Oasentage.PDF

 

06/2014

NEUES AUS DEM EFAKS
Vorstandssitzung, Jahresfachtagung und Mitgliederversammlung

Vorstandssitzung
(KJ) Am 12.02.2014 fand zur Vorbereitung der Jahresfachtagung und der Mitgliederversammlung am folgenden Tag eine Vorstandssitzung in Wiesbaden statt. Hierzu angereist waren neben der Vorsitzenden Ulrike Döring und Katharina Jost von der Geschäftsstelle auch Diana Beelitz, Ursula Uhlig, Elke Weyand und Sigrid Fornacon.

Neben den Planungen für den Fachtag mit Annette Berggötz zum Thema "respectare® - Respektvolle Berührung und achtsame Begleitung in der Pflege" ging es auch um die Finanzen des Verbandes sowie eine notwendige Satzungsänderung.

Lesen Sie mehr über die interessanten Jahresfachtung und die Mitgeliederversammlung: --> Verbandsneuigkeiten.PDF

 

 

12/2013
Jetzt bin ich mal dran!
Selbstpflege unter Pflegenden – leider immer noch keine Selbstverständlichkeit

Aus diesem Grund führte der Ev. Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V. für stark beanspruchte Kolleginnen und Kollegen 2013 eine Seminarreihe zur Burnoutprävention durch.
Die erfahrene Referentin und Coach für Kommunikation und Konfliktmanagement Aurora Matticoli führte die TeilnehmerInnen durch vier spannende Tage, die allesamt angefüllt waren mit Techniken und präventiven Methoden zur Stressvermeidung und Selbstpflege, die bei den Teilnehmenden hervorragend ankamen.

Lesen sie hier den Bericht über die Seminarreihe.

 

11/2013
Treffen des Vorstandes in Darmstadt

(KJ) Am 08.11.2013 traf sich der Vorstand des EFAKS zu seiner zweiten Sitzung in diesem Jahr. Unter dem Vorsitz von Ulrike Döring wurden mit Gundula Lubig, Michel Weber, Elke Weyand, Ursula Uhlig, Diana Beelitz und Katharina Jost anstehende Prozesse und Aufgaben des Verbandes besprochen.

Nach einer besinnlichen Einführung in die Sitzung von Ursula Uhlig berichtete zunächst Katharina Jost über die geplanten Themenschwerpunkte der Mitgliederzeitung PFLEGEN für das Jahr 2014 sowie die Ergebnisse des Seminar „Selbstpflegekraft“. Gefolgt wurde dies von Ulrike Dörings Bericht über aktuelle berufs-, sozial- und pflegepolitische Entwicklungen, insbesondere in der ADS, dem Deutschen Pflegerat sowie dem Deutschen Bildungsrat.

Aber auch die Neuberufung von Martina Werner-Ritzel als Vorstandsmitglied mit beratender Stimme aus dem Kreis der Korporativen Mitglieder stand auf dem Tagungsprogramm.
Finanzielle Aspekte, hier insbesondere der Jahresabschluss 2012 sowie der Haushaltssachstand 2013 und der Wirtschaftsplan 2014 mussten ebenso durchgesprochen werden, wie die Planung der Mitgliederversammlung am 13.02.2014, für die spätestens zum Jahresende eingeladen werden soll.

v. li. na. re.: Gundula Lubig, Elke Weyand, Michel Weber, Diana Beelitz,
Ulrike Döring, Ursula Uhlig

 

11/2013
Beirat trifft sich in Darmstadt

(KJ) Der Beirat der Zeitung PFLEGEN hat die Aufgabe, die Schwerpunktthemen zu planen und mit „Leben zu füllen“. So wurden die Ausgaben der Zeitung für das Jahr 2014 in einer Sitzung am 11.11.2013 in Darmstadt eingehend besprochen und Ideen zu Inhalten oder Autoren festgehalten.

Geplant sind für das nächste Jahr 3 Ausgaben, die alle wieder unterschiedliche Aspekte der pflegerischen Arbeit aufgreifen.
Beim ersten Heft dreht sich alles um die Entspannungsmöglichkeiten für Pflegende, die in der heutigen Zeit härter gefordert sind, als jemals zuvor.
Die zweite Ausgabe wird sich dem Thema Berufseinstieg widmen und die letzte Zeitung beschäftigt sich dann mit dem schwierigen Feld der Aggressionen in der Pflegearbeit.

Leider musste der Beirat sich von Marion Hersina vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, LV Hessen, verabschieden, die wegen einer zeitaufwendigen Weiterbildung im nächsten Jahr aus der Arbeit ausscheiden muss. Übernommen wird ihr Platz von Andrea Roth vom ASB Hessen, die dort als Referentin für Altenhilfe tätig ist.

Für das kommende Jahr wurden zwei Treffen vereinbart um die weiteren Themen und Inhalte der Hefte zu besprechen.

 

6/2013
Drei Monate vor der Wahl:
Deutscher Pflegerat e.V. fordert die Politik zum Handeln auf

Berlin, 06. Juni 2013 – Drei Monate vor der Bundestagswahl fordert der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) die Abgeordneten aller Parteien nachdrücklich dazu auf, für die Zukunftssicherung der Pflege Position zu beziehen. „Die Situation der Pflege ist untragbar und ein drängendes gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht länger verschoben werden darf“, sagte Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR, anlässlich des Deutschen Pflegekongresses vor rund 300 Pflegenden in Berlin. „Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass die Politik aufhört, Lösungen zu versprechen, und stattdessen konkrete Taten folgen lässt.“ Für sein kämpferisches Statement erhielt der Präsident großen Applaus, für die hochrangige Adressierung der Politik sorgte im Anschluss ein Gespräch, das Andreas Westerfellhaus mit SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück führte (Pressebild anbei).
In den Mitgliedsverbänden des DPR sind rund 1,2 Mio. beruflich Pflegende organisiert. Um transparent zu machen, welche Verbesserungen für die Pflege jetzt erforderlich sind, hat der DPR im Interesse dieser Menschen konkrete Forderungen formuliert. Sie werden im Rahmen der Kampagne „Ich will Pflege!“ der breiten Öffentlichkeit vermittelt und in Form von „Wahlprüfsteinen“ an die Politik gerichtet. „Die Probleme sind bekannt, wir haben konkrete Lösungsvorschläge, jetzt geht es darum, diese endlich umzusetzen“, sagt Westerfellhaus.
Die Kampagne „Ich will Pflege!“ läuft nun seit rund 30 Tagen und erhält ein immenses Echo. So verzeichnet die Kampagnenwebsite bereits 130.000 Seitenaufrufe, über 7.000 Unterschriften und mehr als 1.900 Facebook-Likes. Der erst vor kurzem realisierte Facebook-Auftritt der Kampagne bekam bis heute schon über 600 Gefällt-mir-Klicks und mobilisiert bundesweit diverse Aktionsgruppen.

„Die Kampagne ist das, worauf viele Pflegende gewartet haben“, sagt Westerfellhaus. „Deshalb unterstützen sie „Ich will Pflege!“ auch äußerst sichtbar beim Deutschen Pflegekongress in Berlin.“

Kampagnenwebsite:
www.ichwillpflege.de

Facebook:
https://www.facebook.com/pages/Ich-will-pflege/581832061850733

 

Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates e.V. (li.) im
Gespräch mit SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück beim
Deutschen Pflegekongress in Berlin. © DPR e.V.

 

 

ADS-Pressemitteilung:
Neuer Vorstand im Amt!
lesen Sie hier:

»»  Pressemitteilung-ADS_Neuer Vorstand im Amt.pdf

 

12/12
Jetzt bin ich mal dran!

Sich selbst pflegen und daraus Kraft gewinnen
Seminarreihe: SELBST-PFLEGE-KRAFT

Zum ersten Mal in seiner Geschichte plant der EFAKS eine Seminarreihe für seine Mitglieder, die Ihnen ganz persönlich zu Gute kommt.
In der Seminarreihe „Selbst-Pflege-Kraft“ soll es darum gehen, den schweren beruflichen Alltag mental für ein paar Stunden los zu werden, zu hinterfragen und Lösungen für Gefühle der Überlastung, Hilflosigkeit und Überforderung zu erarbeiten.

Unter der Leitung der sehr beliebten und erfahrenen Referentin Aurora Matticoli (Krankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe, Reiki-Meisterin/Lehrerin, Coach für Kommunikation und Konfliktlösung, seit 27 Jahren beschäftigt mit den Themen Gesundheit, Meditation, Bewegung und Kommunikation) sollen Strategien erlernt werden, wie wir uns im Alltag vor Überlastung schützen können und engagiert und fit bleiben können.

Die in Darmstadt stattfindende Bildungsreihe umfasst vier verbindliche Termine am

14.03.2013
29.05.2013
22.08.2013
28.11.2013
jeweils von 09.00 – 16.00 Uhr

und beinhaltet darüber hinaus Gruppencoachinggespräche in der seminarfreien Zeit und Reflexionen über ein Selbstpflegetagebuch.

Bitte machen Sie mit!

Nutzen Sie diese einmalige Chance des Lernens
und des Austauschs in einer geschützten Gruppe!

Mehr Infos hier: Flyer Selbst-Pflege-Kraft

 

10/12
EFAKS: Neuer Vorstand im Amt

(02.10.12) Auf seiner Mitgliederversammlung, die am Wochenende in Darmstadt stattfand, hat der Evangelische Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V. einen neuen Vorstand gewählt.

Im Amt bestätigt wurden Ulrike Döring als Vorstandsvorsitzende und Gundula Lubig als deren Stellvertretung. Weitere Vorstandsmitglieder sind Elke Weyand, Michael Weber, Sigrid Fornacon sowie Diana Beelitz und Ursula Uhlig.

Ziel der Verbandsarbeit des Evangelischen Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V. bleibt nach wie vor die Stärkung der fachlichen, ethischen und persönlichen Kompetenzen der Pflegenden. Für seine nächste, vierjährige Amtsperiode hat sich der Vorstand neben seiner pflegefachlichen, berufs- und sozialpolitischer Arbeit in den entsprechenden Gremien im Bund und in den Ländern, vor allem die Werbung neuer Mitglieder für den Verband auf die Fahnen geschrieben. Denn nur wenn sich genügend Pflegende berufsständisch organisieren, ist eine politische Durchsetzungskraft gewährleistet, die es ermöglicht, auch weiterhin die Interessen der Pflege und der Pflegefachkräfte in allen Arbeitsbereichen und Handlungsfelder wahrzunehmen und zu vertreten.

Bei Interesse und weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ev. Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V.
Vorsitzende Ulrike Döring
Auguste-Viktoria-Straße 16
65185 Wiesbaden
Tel:  0611/ 186 0 186
Fax: 0611/ 186 0 187
info@efaks.de
www.efaks.de

 

08/12
Katharina Jost

Kongress: „zukunft: pflegen + begleiten“ – EFAKS war mit dabei!

(GL) Unter dem Titel „zukunft: pflegen + begleiten“ führte der DEKV (Deutscher Evangelischer Krankenhausverband) in Zusammenarbeit mit dem Diakonie Bundesverband, dem DEVAP (Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege) und dem BeB (Bundesverband ev. Behindertenhilfe) vom 25.-27. Juni 2012 den 3. Kongress für Lernende und Studierende in Pflege und Assistenz in Berlin durch.

Ca. 1000 Teilnehmer/innen reisten aus ganz Deutschland an. Anders als sonst auf Kongressen üblich, beteiligten sich die Teilnehmerinnen ganz aktiv in kleinen Workshops mit Hilfe der Open-Space-Methode an der Formulierung von Wünschen und Visionen für die Pflege.
Die Ergebnisse wurden in einem „Berliner Manifest" mit 9 Leitsätzen am Ende des Kongresses vorgestellt.

In diesem Manifest sind Forderungen an Politik, Verbände und Träger formuliert. Darin fordern Nachwuchskräfte in der Pflege, mit bestehenden Tabus zu brechen, mehr Zeit für die professionelle Ausübung des Berufes, mehr Verantwortung und bessere Aus- wie Weiterbildungsbedingungen.
Gleichzeitig betonen sie die Bedeutung von Vor-Bildern und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe in generationenübergreifenden Teams. Die Wertigkeit der Arbeit in den Pflegeberufen muss sich sowohl monetär als auch durch familienfreundliche Arbeitszeiten niederschlagen. Politisch kristallisiert sich der deutliche Ruf nach einer Pflegekammer heraus.  In den Fragerunden  drängten die Nachwuchskräfte Experten und Expertinnen aus Politik, Wissenschaft, Medien und Einrichtungen selbstbewusst zu verbindlich Antworten und eindeutigen Positionen.

Am Rande des Kongresses konnten sich die Besucher über unterschiedliche diakonische Einrichtungen und Verbände informieren. Natürlich durfte der EFAKS mit einem Stand dabei nicht fehlen.

Viele Gespräche wurden geführt und viele Informationen gegeben, so dass die im Rahmen des Eröffnungsvortrages von Prof. Christel Bienstein, der neuen Präsidentin des DBfK, ergangene Aufforderung, sich dringend einem Berufsverband anzuschließen, vielleicht Früchte tragen wird.
Insgesamt war der Kongress ein Mutmacher für alle, die Pflege als ihre Aufgabe und ihren Beruf verstehen.

 

06/12
Katharina Jost

Gewaltfreie Kommunikation
Endlich Hand in Hand

Kommunikation ruft immer Reaktionen und Gefühle hervor, die teilweise heftig, schmerzlich und aggressiv sein können. Wie aber gestaltet man Gespräche so, dass sich beide Seiten angenommen, gehört und verstanden fühlen?

Antworten auf diese Frage wurden am 30.05.2012 beim Seminar über die Erkenntnisse von Dr. Marshall Rosenberg zur Gewaltfreien Kommunikation vermittelt. Die Idee seines Konzeptes ist, dass Menschen lernen, so miteinander umzugehen, dass ein ungestörter Kommunikationsfluss entstehen kann, der Konflikte verändert, befriedigende Beziehungen aufbauen und erhalten lässt und der Bedürfnisse befriedigt, ohne dem Anderen Gewalt anzutun.

Aurora Matticoli, Krankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe, Coach und erfahrene Kommunikationstrainerin lehrte dabei den äußerst interessierten Tagungsteilnehmerinnen keine „Technik“, die den Menschen zu einem bestimmten Verhalten bewegen soll, sondern vermittelte eine Grundhaltung, die grundsätzlich wertschätzend ist. Frau Matticoli arbeitete dabei die wichtigsten Grundannahmen heraus. Hierzu zählen insbesondere:

  • * Wir werden angetrieben durch unsere ureigensten Motivationen, Positionen, Missionen oder Visionen. Hieraus entstehen Bedürfnisse. Wenn diese nicht erfüllt oder verletzt werden kommt es zu Konflikten mit unseren Mitmenschen. Je Stärker die Visionen etc., desto stärker sind auch die Konflikte.
  • * Alle Menschen möchten ihre Bedürfnisse befriedigt bekommen.
  • * Wir leben in guten Beziehungen, wenn wir diese Bedürfnisse durch Zusammenarbeit statt durch aggressives Verhalten erfüllen.
  • * Jeder Mensch hat bemerkenswerte Ressourcen (Fähigkeiten), die uns erfahrbar werden, wenn wir durch Einfühlung mit ihnen in Kontakt kommen.
  • * Hinter jedem aggressiven Verhalten steckt ein Bedürfnis.

Aufbauend auf diesen Annahmen vermittelte Aurora Matticoli einen Gesprächsstil, der versucht, die Gefühle, Bedürfnisse und Bitten des Anderen zu hören, um dann besser auf die Person eingehen zu können. Das heißt, es geht in der gewaltfreien Kommunikation darum, sich in einer destruktiven Situation in sich selbst und den anderen einzufühlen, um dann eigene Empfindungen und Bedürfnisse in einer Bitte an den/die Andere/n zu richten (Beobachtung der Situation ¨ Gefühl¨ Bedürfnis ¨ Bitte).

Insgesamt konnten in dem Seminar viele Beispiele der Teilnehmenden selbst analysiert und durchgespielt werden. So gab es für die meisten Teilnehmerinnen neben dem generellen Lernerfolg zur Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg auch ein Coaching für die Alltagspraxis.
Wie immer in Seminaren mit Aurora Matticoli waren die TeilnehmerInnen begeistert von der spontanen und heiteren Art der Referentin, die das mit starken Emotionen verbundene Thema für alle anschaulich machen konnte.

Noch ein Hinweis:
Ein informatives Skript zum Thema finden Sie unter:
https://ssl-id.de/gewaltfreiforum.de/artikel/modell.php

 



 

10/11
Konflikte – erst mal bei sich selber schauen!
EFAKS-Tagung: Kommunikation mit unzufriedenen Angehörigen

Größere und kleinere Reibereien mit Angehörigen stehen bei allen Pflegenden auf der Tagesordnung. Sie sind normal und gehören dazu, wenn Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Meinungen aufeinander prallen.
Doch wenn die Stimmung immer getrübter wird und wenn sich innerlich alle Nackenhaare aufstellen, wenn Angehörige mal wieder berechtigt oder unberechtigt „nörgeln“, muss man sich Gedanken darüber machen, worüber man sich genau ärgert und wie man besser miteinander kommunizieren könnte.

Diese und andere Erfahrungen zum Thema waren der Grund für 30 TeilnehmerInnen, die aus ganz Deutschland zu dem interessanten Seminar mit der Kommunikationstrainerin Aurora Matticoli nach Darmstadt gekommen waren, aktiv an diesem Fachtag teilzunehmen.

Konflikt als Chance
Aurora Matticoli, selbst erfahrene Krankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe und Kommunikationscoach, machte deutlich, dass Konflikte zum Leben dazu gehören und sie als Chance betrachtet werden sollten. Ihnen mit Interesse und Humor, aber auch Ernsthaftigkeit zu begegnen, sei eine wichtige Grundlage, Konflikte besser lösen zu können.

In einem ersten Gruppenauftrag konnten sich die TeilnehmerInnen darüber Gedanken machen, was Ihnen zum Thema Konflikt einfällt, welche Assoziationen sie hierzu haben und welche Wünsche und Erwartungen sie an das Seminar haben. Diese waren erwartungsgemäß unterschiedlich, bezogen sich aber meist darauf, Grundlagenwissen zum Thema zu erlangen und vor allem Konfliktlösungsstrategien mit nach Hause nehmen zu können.
Dies nahm die Referentin zum Anlass, immer wieder an zahlreichen aus der Gruppe vorgebrachten Praxisbeispielen zu arbeiten und hier zunächst Analyseverfahren für konfliktreiche Situationen zu liefern.

So wurde zunächst geklärt, was genau ein Konflikt ist und welche Ursprünge es für Konflikte geben kann. Dieser angespannte Gefühlszustand durch unvereinbare Positionen in einer Person selbst oder zwischen mehreren Menschen entsteht z.B. durch unterschiedliche Wahrnehmungen, unterschiedliches Wissen und Erfahrungen zu einem Sachverhalt, unterschiedliche Gefühle und Empfindungen, unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen und verschiedene Werte und Haltungen. Wie wir dann mit Konflikten umgehen, ist entscheidend geprägt durch unsere eigene Historie, unsere Sozialisation. Hier hilft ein Blick „zurück“ und die Frage: Wie habe ich als Kind Konflikte erlebt und darauf reagiert? Wie haben meine Eltern Konflikte ausgetragen? Und: Wie verhalte ich mich heute bei Streitigkeiten, Kritik?

Nach dieser Selbstreflexion wurden die unterschiedlichen Arten von Konflikten angesprochen. So unterscheidet man zwischen Verteilungs-, Ziel-, Beziehungs-, Rollen-, Macht-, Informations-, Wert- und Identitätskonflikten.
Auch zur Identifikation dieser Aspekte wurde wieder mit Konfliktbeispielen aus der Praxis gearbeitet. Es wurde sehr deutlich, dass Pflegende viel Macht haben, Personen zu verurteilen und Konflikte hierdurch weiter eskalieren zu lassen. Hilfreich hier, so die Referentin, sei das Betrachten der Konflikte als eine Art Theaterspiel. Die Person die vermeintlich stört, müsse mit ihrer „Hauptrolle“ anerkannt und es müsse versucht werden, die Hintergründe für ihr Handeln zu ermitteln. Dies könne in Bezug auf unzufriedene Angehörige auch bedeuten, mehr Wissen über diese Person haben, bzw. viel nachfragen zu müssen. Konfliktanlyse sei gleichsam Detektivarbeit, so die Referentin.

Als hilfreiches Hintergrundwissen wurde auch die Auseinandersetzung mit der Bedürfnispyramide nach Maslow empfohlen. Jeder Konflikt hat hier in der Nichterfüllung eines Bedürfnisses seinen Ursprung.  

Konflikt – und nun?
Wie aber kann man nun einen Konflikt lösen? Auch dieser Frage wurde ausführlich nachgegangen.
Zielführend ist hier eine Konfliktanalyse, die vier wesentliche Aspekte beleuchtet:
1.      Wie heißt der Konflikt? – Thema des Konfliktes?
2.      Wer ist an dem Konflikt beteiligt? – Welche Personen?
3.      Was tun/sagen die Beteiligten? – Was konkret ist passiert?
Was wurde gesagt?
4.      Warum verhalten sich die Beteiligten so? Welche Beweggründe/ Absichten haben die Beteiligten?

Wichtig ist insbesondere das Betrachten des sozialen Systems, dessen Teil die Person ist. Die Beweggründe sind sehr stark hierdurch geprägt und diesbezügliche Kenntnisse können helfen, die Reaktionen wie Angriff, Rückzug oder Interaktion besser zu verstehen.
Werden Konflikte nicht gelöst oder unbearbeitet gelassen, kommt es früher oder später zur Eskalation, dem berühmten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Konflikte lösen, heißt HÖREN
1.      Was sagt der Andere?
2.      Wie meint er das, was er sagt?
3.      Was habe ich gehört?
4.      Woran erinnert mich das Gesagte?

Dies sind die vier Kernfragen, die zur Lösung eines Konfliktes in einem ersten Schritt ausreichend beantwortet werden müssen. Eine solche ausführliche Selbstanalyse ermöglicht dann, in einem zweiten Schritt Ziele und Absichten der Beteiligten besser ermitteln zu können, um anschließend die einzelnen Konfliktfelder oder Probleme nach Sachthemen (Was ist mein Problem, was ist das Problem des Anderen?) auflisten zu können. Abschließend müssen dann Abmachungen getroffen werden, die dann später in einem Gespräch überprüft werden müssen. Grundlegend wichtig ist, bei den Schritten der Konfliktlösung auf Interpretationen zu verzichten und sich an die Fakten zu halten.

Nach vielen Stunden interessierten Zuhörens und vielen Gruppen- und Privatgesprächen ging ein vielseitiger Fachtag zu Ende, den die Beteiligten durch ihren Applaus als informativ und gelungen bewerteten. Vielfach wurde der Wunsch laut, sich jetzt noch weitergehend mit Kommunikationstheorien zu beschäftigen. Hierzu wird der Fachverband in Zukunft sicherlich weitere Angebote mit Aurora Matticoli, einer wirklich kompetenten und unterhaltsamen Kommunikationstrainerin, machen können.

 

05/11
Jahresseminar 2011 und EFAKS-Mitgliederversammlung
Neuigkeiten und Aha-Effekte

Wenn Kollegen zu Feinden werden –
Horizontale Feindseligkeit in der Pflege (Katharina Jost)

Auch schönster Sonnenschein konnte die 21 Teilnehmerinnen des Seminars mit Aurora Matticoli am 07.04.2011 nicht daran hindern, aktiv zuhörend, spielend und erfahrend am Geschehen teilzunehmen.
Einsteigend sollten sich alle Teilnehmerinnen jedoch zunächst über ihre Motivation klar werden, warum sie heute am Seminar zum Thema „Feindseligkeit“ teilnehmen. Unterschiedlich wie die Teilnehmerinnen selbst waren die Antworten. So waren Gründe wie „Interesse am Thema“ ebenso wie „die hohe Emotionalität in der Pflege“ vertreten. Bei der Frage nach dem, was erlernt werden soll, reichte das Spektrum von Mobbingursachen und –analysen bis hin zum Konfliktmanagement.

Als erstes machte die Referentin den Unterschied zwischen Mobbing und Feindseligkeiten deutlich. Während Mobbing gezielt, dauerhaft über eine längere Zeit auf eine Person gerichtet ist, finden Feindseligkeiten täglich -verdeckt oder offen- praktisch überall im Pflegealltag auf einer Ebene zwischen KollegInnen statt. Hierbei kann es sich sowohl um verbale Übergriffe als auch um subtile Schikanen, Sarkasmus oder Vorwürfe handeln.
Ein vergiftetes Arbeitsklima, sinkende Qualität, Gefährdungen und Fehler sowie Versagensängste bei den Betroffenen sind häufige Folgen dieser Feindseligkeiten. Gern attackierte Opfer sind Neulinge in der Pflege sowie andersdenkende und -handelnde KollegInnen, die nicht in das Selbstbild der Pflegenden und ihrer Gruppe passen. Die Liste der Gründe, warum es zu Feindseligkeiten kommen kann, ist extrem lang. Als wesentlich anzunehmen ist jedoch ein sogenannter Erfahrungsteufelskreis, in dem Jeder das Verhalten des Anderen durch gemachte Erfahrungen schon immer vorinterpretiert und dem Andern gar keinen Raum lässt. Dieses mitgebrachte Verhaltensschema ist nur sehr schwer zu durchbrechen und erfordert von allen Beteiligten den absoluten Willen, den Anderen zu akzeptieren, anzuerkennen, aktiv zuzuhören und auch dem Anderen sein Recht zu lassen.

Wer in feindseligen Situationen handeln oder vermitteln will, sollte zunächst einmal ganz besonders gut nachfragen: Was ist passiert? Wann ist es passiert? Warum ist es passiert? Wer hat es gesehen/ gehört? Wer war beteiligt? Was machen wir als nächstes?

Sehr eindrücklich verankerte Aurora Matticoli das gehörte theoretische Material durch Rollenspiele. Die TeilnehmerInnen konnten persönlich erlebte, als feindselig empfundenen Situationen nachspielen und mit Hilfe der Referentin Lösungswege ausprobieren.

Durch ihre offene, geist- und gestenreiche Art begeisterte Aurora Matticoli die ZuhörerInnen und ermutigte so, auch nicht einfache Sachverhalte zur Sprache zu bringen. Durch viele Beispiele wurden die theoretischen Inputs verdeutlicht und nicht selten mussten -trotz des nicht einfachen Themas- TeilnehmerInnen herzlich lachen über die klar strukturierten Hilfen, Antworten oder Beispiele von Frau Matticoli, die beim Publikum bestens ankam.

Mitgliederversammlung

Am Nachtmittag kamen dann 22 Mitglieder zur Mitgliederversammlung zusammen. Der Vorstand war vertreten durch Ulrike Döring, Gundula Lubig, Michel Weber, Elke Weyand und Diana Beelitz. Teils weit angereist, teils aus der näheren Umgebung des Rhein-Main-Gebietes begrüßten sich die einzelnen Mitglieder mit einem gemütlichen Plausch im Sonnenschein oder einem Kaffee im Wiesbadener Katharinenstift, bevor Ulrike Döring dann die Mitgliederversammlung nach einem kurzen Bericht zur Lage der Pflegeberufspolitik eröffnete.

Berufspolitik
Bei ihrem Bericht konkretisierte Ulrike Döring drei Kernbereiche der politischen Arbeit:

  • Attraktivität des Pflegeberufes / Gewinnung neuer Interessenten dafür
  • Verbesserung der allgemeinen Rahmenbedingungen für die Pflege
  • Neuverteilung der Kompetenzen in den Gesundheitsberufen

Vor allem die schwierige personelle Ausstattung vieler Einrichtungen im Gesundheitswesen und die damit verbundene Überlastung vieler Pflegender war so in der jüngeren Vergangenheit Ausgangspunkt für vielfältige Aktivitäten der Pflegeberufspolitik.

Ein Thema, das seitens der Politik „verschleppt“ wurde, ist die Einführung des seit mehr als 2 Jahren vorliegenden neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und des damit verbundenen Begutachtungsverfahrens. Statt der bisherigen somatischer Orientierung auf Verrichtungen des täglichen Lebens geht der neue Begriff von Teilhabe am Leben aus. Das Begutachtungsverfahren bezieht u.a. neu die Auswirkungen dementieller Erkrankungen mit ein und führt zu 5 Bedarfsgraden. Die dem dann folgende Vergütung der Pflegeleistungen muss zwangsläufig einen größeren Personenkreis und auch ein erweitertes Leistungsspektrum berücksichtigen und wird somit in Folge zu einem besseren Stellenschlüssel in der Altenpflege beitragen. Die damit verbundenen Aspekte der Finanzierbarkeit sind allerdings der Grund dafür, dass die Entwicklungen so schleppend verlaufen. Deshalb ist eine wichtige Aufgabe der Berufsverbände, verstärkt dafür zu sorgen, dass die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und Begutachtungsverfahrens alsbald Realität wird, um sowohl die jetzt in der Pflege arbeitenden KollegInnen halten zu können, als auch neue Pflegende für den Beruf gewinnen zu können.

Zu weiteren Bemühungen in diese Richtung zählt der Deutsche Pflegerat, für den Ulrike Döring als Präsidiumsmitglied tätig ist, u.a. auch die baldige Gesetzgebung für eine dreijährige gemeinsame generalistische Ausbildung in den Pflegeberufen, die zu einer Ansehenssteigerung des Berufsbildes „Pflege“ beitragen soll. Doch auch hier verzögert sich die konkrete Umsetzung, weil die ursprünglich einhellige, politische Meinung zur notwendigen Zusammenfassung der Ausbildung von Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege nun wieder hinterfragt wird – unter anderem auch aus Gründen der bisher nach Berufen und Bundesländern sehr unterschiedlichen Finanzierung der Ausbildungen, die in eine für alle geltende Finanzierung zu überführen sind.

So bleiben den berufspolitisch Aktiven viele „Baustellen“, die sich teils nur sehr langsam ordnen. Doch bleibt zu hoffen, dass Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler mit seiner Aussage, das Jahr 2011 zum „Jahr der Pflege“ zu küren, nicht nur Umsetzungswillen sondern auch diesbezüglich Stärke  in so manchem sich schleppend dahinziehenden Prozess beweist.

Aber nicht nur an die Politik, sondern auch an die Gruppe der in der Pflege beruflich Tätigen richtet sich Ulrike Dörings Appell. Sie macht mit Nachdruck deutlich, wie schwierig sich politische Interessen durchsetzen lassen, wenn lediglich 8% der Pflegenden in einem Berufsverband etc. organisiert sind. Immer wieder erntet man so in der Gesundheitspolitik nur ein müdes Lächeln der anderen Beteiligten, weil der Organisationsgrad und damit der erkennbare politische Wille der Pflegenden so gering ist.


Dies muss sich dringend ändern!!!  Mit dem Aufruf, immer wieder KollegInnen im eigenen Arbeitsumfeld für die aktive Teilhabe in Berufsverbänden zu motivieren, startete Ulrike Döring dann in den Bericht über die Arbeit des Verbandes.

Bericht der Vorsitzenden
Hauptaufgaben des Vorstandes im Berichtszeitraum 2010/ 2011 waren vor allem die aktive Mitarbeit in den verschiedenen politischen Gremien wie der ADS, dem DPR, dem DEVAP, dem deutschen Bildungsrat oder dem Beirat der Zeitung PFLEGEN. Hier wurden die oben erwähnten Kernaspekte der Pflegeberufspolitik bearbeitet. Kurz erläuterten einzelne Verantwortliche des Verbandes hier ihre Aufgaben in den Gremien.

Weiterhin berichtete Ulrike Döring über die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Diese konnten weitestgehend stabil gehalten werden und es kamen neben Eintritten von Einzelmitgliedern auch einige neue korporative Mitglieder hinzu. Doch musste sie leider berichten, dass die mit der Veränderung der Satzung verbundene Hoffnung auf viele neue korporative Mitglieder bislang unerfüllt blieb. Es bleibt somit nach wie vor bei der alten, an die Mitglieder gerichteten Aufforderung: Mitglied wirbt Mitglied!

Besonderes Kennzeichen der EFAKS-Mitglieder ist aber ihre Treue und so gab es im Rahmen der Mitgliederversammlung zwei anwesende Jubilarinnen zu ehren. Dies war zum einen Gundula Lubig, der Ulrike Döring für 30-jährige Mitgliedschaft und langjährige Vorstandsverantwortung dankte. Zum anderen eine Jubilarin aus dem Jahr 2010 – Ulrike Bäßler für 30-jährige Mitgliedschaft und nach wie vor aktive Mitarbeit im Deutschen Bildungsrat. Irene Wendt dankte Ulrike Döring für ihre Mitarbeit für Mitglieder in der Region Thüringen/ Sachsen. Alle weiteren JubilarInnen werden den Dank des Vorstandes noch in schriftlicher Form erhalten.

Leider mussten aber auch einige Mitglieder von uns gehen, an die in der Mitgliederversammlung gedacht wurde.Insbesondere galt dies Elisabeth Spiess, der früheren, langjährigen Geschäftsführerin des EFAKS, die am 25.12.2010  85-jährig nach längerer, schwerer Demenzerkrankung friedlich einschlafen durfte. Sie wurde am 29.12.2010 im Kreise ihrer Familie in Frankfurt beigesetzt. Frau Döring und Frau Jost nahmen für den EFAKS an der Beerdigung teil.

Danach erstattete Ulrike Döring den angereisten Mitgliedern einen ausführlichen Bericht über die Finanzen. Trotz einer angespannten finanziellen Situation geht die Arbeit mit Elan weiter und wird nach wie vor von den Mitgliedern unterstützt. Dazu gehört, dass auch im Jahr 2011 Bildungsangebote seitens des Verbandes gemacht werden.

Aurora Matticoli (Krankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe), die die Teilnehmerinnen am Morgen mit ihrer erfrischenden Art begeisterte, wird am 28.10.2011 im Rhein-Main-Gebiet eine Veranstaltung zum Thema „Kommunikation mit `schwierigen´ Angehörigen“ halten.

Bereits am 17.06.2011 gibt es ein Seminar zum Thema „Stressmanagement im Pflegealltag“ mit der Referentin Silvia Duske (Dipl. Sozialarbeiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Trainerin und Coach, NLP-Master). Für beide Seminare gibt es nur ca. 30 Plätze, so dass Frau Döring aufforderte, sich bald anzumelden (bei größerem Interesse können die Seminare weitere Male angeboten werden).

Ebenfalls zumindest terminlich in Planung ist bereits die Mitgliederversammlung 2012, die am 21.04.2012 in Wiesbaden stattfinden soll. Am Tag zuvor, dem 20.04.2012 sind die Mitglieder zur zentralen Fachtagung der ADS nach Frankfurt eingeladen, bei der dann ein aktuelles Pflegethema Gegenstand sein soll.

 


11/10
Glückwunsch, Ulrike Döring!

Ulrike Döring neues DPR-Präsidiumsmitglied

(KJ) In eigener Sache können wir Sie heute darüber informieren, dass Ulrike Döring, unsere Vorsitzende sowie Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen in Deutschland e.V. (ADS), nun auch ins Präsidium des Deutschen Pflegerates gewählt wurde. Der Verband kann daher nun mit seinen Belangen bis in die obersten Etagen der politischen Entscheidungsfindung durchdringen und Pflegepolitik mitgestalten.

Ulrike Döring wünschen wir viel Kraft für diese Arbeit!

 

 

08/10
Neuer Name - neuer Sitz

Liebe Mitglieder des Evangelischen Fach- und Berufsverbandes für Pflege und Gesundheit,

bitte beachten Sie bei Ihrer Korrespondenz mit uns, dass sich der Sitz des Verbandes geändert hat. Die neue Adresse lautet ab sofort:

Auguste-Viktoria-Str. 16
65185 Wiesbaden

Postfach 2401
65014 Wiesbaden

Alle weiteren Kontaktdaten (Telefon, Fax, Mail) bleiben unverändert.

 

 

 

07/10
EFAKS-Pressemeldung:
Die Vielfalt vereinen für einen gemeinsamen Weg in die Zukunft der Pflege:
Der Evangelische Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V.

Der bisherige "Evangelische Fach- und Berufsverband für Pflege e.V." (EFAKS) hat mit seiner neuen Satzung auf die vielfältigen Herausforderungen in den Pflege- und Gesundheitsberufen reagiert und die Möglichkeit geschaffen, sowohl andere Verbände von Pflegenden aus dem kirchlich-diakonischen Bereich als korporative Mitglieder aufzunehmen, als auch für die Mitgliedschaft von Pflegenden attraktiver zu werden. Mit der neuen Vielfalt verbunden ist der neue Name:

"Evangelischer Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V.".

Zukünftig sollen alle Fragen rund um die Pflege insbesondere im Hinblick auf pflegefachliche Positionen und ethische Grundsätze im evangelischen Bereich gemeinsam diskutiert und in der Öffentlichkeit sowie im politischen Raum vertreten werden. Die "evangelische Stimme" soll damit im "Chor" der Verbände in der Pflege deutlicher vereint hörbar werden.

Als wesentlichste Ziele der zukünftigen Arbeit sieht der neue Verband die Förderung der Pflege und der Pflege(aus)bildung zum Wohle aller an der Pflege beteiligten Personen, die weitere Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich von Pflege und Gesundheit sowie die Interessenvertretung der Pflege nach innen und außen. Dies zukünftig gemeinsam zu leisten, ist eine interessante Herausforderung, der sich hoffentlich viele neue Mitglieder und korporative Verbände stellen, um zusammen mit größerer Kraft zum Wohle der Pflegenden und der pflegebedürftigen Menschen handeln zu können.

Bei Interesse und weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ev. Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V.
Vorsitzende Ulrike Döring
Auguste-Viktoria-Str. 16
65185 Wiesbaden
Tel: 0611/ 186 0 186
Fax: 0611/ 186 0 187
info@efaks.de
www.efaks.de

 

 

 

05/10
Neue Satzung des Evangelischen Fach- und Berufsverbandes für Pflege und Gesundheit e.V. als Grundlage für einen gemeinsamen Weg eingetragen!

Es ist geschafft!

Nach zweijähriger intensiver Arbeit sind alle Aufgaben zur Satzungsänderung erledigt - die Satzung ist hinsichtlich der Gemeinnützigkeit vom Finanzamt akzeptiert, mit Wirkung vom 18.02.2010 ins Vereinsregister eingetragen und damit geltend. Nun kann der Evangelische Fach- und Berufsverbandes für Pflege und Gesundheit e.V. endlich die neuen Wege gehen, von denen wir in PFLEGEN 2009/ 2+3 und 2009/4 schon berichtet hatten. Dazu gehört auch das "neue Gewand", in dem sich zukünftig die Hefte von PFLEGEN präsentieren. Unsere weit über den Erscheinungszeitpunkt hinaus aktuellen Hefte mit ihren Schwerpunktthemen sollen zukünftig schon auf den ersten Blick voneinander unterscheidbar werden und sofort Interesse wecken. Eine Möglichkeit von vielen, mit denen wir unsere satzungsgemäßen Zwecke verwirklichen wollen. Wir wollen in unserem Verband nun die Kräfte im evangelischen Bereich bündeln, um gemeinsam stärker zu sein und uns besser einmischen zu können.
Wir wollen dies tun mit Ihnen, die Sie seit vielen Jahren Mitglied in unserem Verband sind und mit hoffentlich vielen neuen Mitgliedern - Pflegenden aus allen Arbeitsbereichen und Handlungsfeldern der Pflege sowie Schwesternverbänden und anderen im Diakonischen Bereich tätigen Verbänden mit ihren Mitgliedern, die als Fachkräfte in einem Pflege- oder Gesundheitsfachberuf arbeiten und mit Ausbildungsstätten der Pflege und Gesundheitsfachberufe als Korporative Mitglieder. Näheres entnehmen Sie bitte der Satzung auf dieser Homepage.

In welchen Arbeitsstrukturen wir die in der Satzung festgelegten Zwecke verwirklichen - wie wir sozial-, gesundheits- und berufspolitisch Einfluss nehmen können, erschließt sich aus den beiden Grafiken zu den Arbeitsstrukturen auf der Homepageseite unter dem Menüpunkt Interessenvertretung. Die EFAKS-Übersicht verdeutlicht zum einen die verschiedenen Möglichkeiten des Mitgliedseins im Verband, die in Mitgliederversammlung und Vorstand einmündet. Zum anderen zeigt sie auf, wie wir Wirksamkeit entfalten über unsere aktive Mitgliedschaft in relevanten Verbänden/ Gremien, wie dem Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege e.V.(DEVAP) und dem Deutschen Evangelischen Krankenhausverband e.V. (DEKV) sowie zentral der ADS.

In der ADS arbeiten wir nach der Satzungsänderung der ADS (siehe PFLEGEN 2009/4) mit den fünf anderen evangelischen Verbänden und den beiden katholischen Verbänden nun ganz bewusst gemeinsam als Arbeitsgemeinschaft der christlichen Schwesternschaften und Pflegeorganisationen in Deutschland e.V. zusammen (siehe ADS-Übersicht). Über die ADS wirken wir mit in den entscheidenden politischen Gremien der Pflege: im Deutschen Pflegerat e.V. (DPR), dem Deutschen Bildungsrat für Pflegeberufe (DBR), der Registrierung beruflich Pflegender GmbH, der Bundeskonferenz sowie in den Landespflegeräten. Die inhaltliche Arbeit intensiviert sich in 3 Fachforen (Pflege, Profession, Internationalität / Ethik / Versorgungsformen in der Pflege) sowie in Ad-hoc-Arbeitsgruppen und durch Verfügbarkeit von ExpertInnen. Durch das gemeinsame Arbeiten und die Arbeitsteilung sind mehr Kräfte vorhanden und durch mehr Menschen eine größere Expertise: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile!

Melden Sie sich, wenn Sie an irgendeiner Stelle mitarbeiten wollen und können: in der Länderstruktur, als Expertin/e zu einem bestimmten Thema, als Ansprechpartner in einer Region …. Und wenn sie das nicht können, ist es auch gut, denn Sie leisten einfach nur über Ihre Mitgliedschaft einen wichtigen Beitrag zu unserem gemeinsamen Anliegen, und vielleicht können Sie ja für den Verband und eine Mitgliedschaft werben!

 

 

 

11/09
Die ADS - Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen in Deutschland e.V. - unter neuem Namen und mit neuem Vorstand

Die evangelischen und katholischen Mitgliedsverbände der ADS intensivieren ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit neuer Satzung unter dem Namen "Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen in Deutschland e.V." (ADS).

In der Mitgliederversammlung am 16.11.2009 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Ulrike Döring, Evangelischer Fach- und Berufsverband für Pflege e.V., seit 3 Jahren stellvertretende Vorsitzende der ADS, wurde zur Vorstandsvorsitzenden gewählt. Sie arbeitet hauptberuflich als Referentin für Pflege bei der EVIM Gemeinnützige Altenhilfe GmbH in Wiesbaden. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden gewählt: Silke Rothert, Zehlendorfer Verband e.V., Leiterin des Ev. Aus-, Fort- und Weiterbildungsinstitut der ATEGRIS am Ev. Krankenhaus Mülheim an der Ruhr und Franz Lorenz, Bundesgeschäftsführer der Caritasgemeinschaft für Pflege- und Sozialberufe e.V., Freiburg.


Der neue Vorstand der ADS von links nach rechts: Silke Rothert, Ulrike Döring, Franz Lorenz

Renate Heinzmann, seit 1993 im Vorstand und ab 2003 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V., kandidierte nicht mehr, nachdem sie Ende April in den Ruhestand verabschiedet worden war. Die Mitgliedsverbände der ADS haben ihr viel zu danken. Nicht zuletzt gilt dies auch für ihren Einsatz für die Umgestaltung der Arbeit der ADS nach dem Ausscheiden des Verbandes der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS) unter der nun klaren Ausrichtung als Arbeitsgemeinschaft der christlichen Verbände und im guten ökumenischen Miteinander.

Wichtige Aufgabenschwerpunkte sehen die Mitgliedsverbände der ADS in naher Zukunft unter anderem in der berufspolitischen Arbeit in Bezug auf die Umsetzung der die Pflege betreffenden Vereinbarungen im Koalitionsvertrag, die Verbesserung der Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit, die Förderung der Selbstverwaltung der Pflege, die Neuverteilung der Aufgaben im Gesundheitswesen und die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems zum Wohle der Bevölkerung, wie auch in der Weiterentwicklung der Pflegebildung sowie in der Befassung mit ethischen Fragestellungen.

Die Arbeit der ADS wird sich auf Bundesebene, im Deutschen Pflegerat und im Deutschen Bildungsrat, zu deren Gründungsmitgliedern die ADS gehört, wie auch in den Dachorganisationen der Pflege und Gremien auf den Länderebenen vollziehen.


Ulrike Döring und Renate Heinzmann

Wiesbaden/Berlin, 27.11.2009

 
 

Mitgliederversammlung macht den Weg frei in eine neue Zukunft des Verbandes

Neue Satzung für mehr Möglichkeiten der Mitgliedschaft,

(KJ) Nachdem aufgrund längerer Zeiterfordernis für den Abstimmungsweg der neugefassten Satzung mit dem Finanzamt der geplante Maitermin der Mitgliederversammlung verschoben werden musste, trafen sich am 14. Juli 2009 dann 22 Mitglieder des Evangelischen Fach- und Berufsverbandes für Pflege e.V. in Hattersheim, um einen wichtigen Schritt auf dem Weg in eine neue Verbandszukunft zu gehen. Auf Initiative des Präsidenten des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (DW der EKD) hatte eine Arbeitsgruppe an Konzeption und Satzung für einen neu aufgestellten starken Evangelischen Fach- und Berufsverband, der unter Bündelung der Kräfte die Interessen der beruflich Pflegenden auf evangelischer Seite zukünftig vertreten soll, gearbeitet. Nur eine große und vereinte Gruppe hat politische Schlagkraft und kann zukunftsweisend mitgestalten, so die Überlegungen die zur Neukonzeption führten (siehe auch PFLEGEN 2009/1, Seite 4, "Satzungsänderung und neuer Name - Zeichen für neue Wege unseres Verbandes").

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